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Das Lächeln der Spinne

Spannend erzählt der Autor des Kriminalromans, Jürgen Banscherus, die Geschichte von einem Jugendlichen, Simon Laub, der versucht, einen Fall aufzuklären, der mit Blutspritzern auf seinem Fahrrad beginnt. Die Leser erfahren während des Buches einiges über das Leben, zu dem illegale Einwanderer in Deutschland gezwungen sein können, über ihre Ängste und Hoffnungen.

Als Simon eines Tages Blut auf seinem Mountainbike bemerkt, lässt ihn diese Entdeckung nicht mehr los. Die Suche nach der Herkunft des Blutes erweist sich als schwierig. Zudem stößt der Junge auf ungeahnte Schwierigkeiten und begibt sich in Lebensgefahr. Die Spur führt schließlich zu einem Mann, der skrupellos ausländische Jugendliche für ein brutales Spiel benutzt. Währenddessen beschäftigt sich die Polizistin Miriam Laub mit der Aufklärung eines Falles, in dessen Mittelpunkt illegale Einwanderer stehen; von der Gefahr, in der Simon schwebt, ahnt sie zunächst nichts.

Der Autor schildert die Handlung sehr abwechslungsreich, indem er die verschiedenen Handlungsstränge geschickt miteinander verwebt, und schafft es dadurch auch, viel Spannung aufzubauen.

Nicht selten spielt das Judentum und seine europäische Geschichte eine Rolle, wodurch der Autor gekonnt ein Kernthema des Buches vertieft – nämlich die Benachteiligung bestimmter gesellschaftlicher Gruppen. Am Ende des Romans dürften die Leser eine größere Sensibilität für Menschen haben, die sich in einem fremden Land bewähren müssen.

Das Buch wurde vertont, wobei das Hörbuch allerdings nicht so emp-fehlenswert wie der Roman ist, da die Stimmen der Sprecher nicht zu den einzelnen Romanfiguren passen.

Insgesamt ein fesselndes Buch, denn alles, was vorher unabhängig voneinander schien, fügt sich schließlich wie ein Puzzle zusammen und verdichtet sich zu einer realistischen und packenden Geschichte.

Magdalena Baumann (8 b)